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Hausapotheke

Kleineren "Wehwehchen" kann man auch mit einer gut gefüllten Hausapotheke bei kommen:

Wundauflagen, Wunddesinfektionsmittel, Wund- und Heilsalben, Pinzette und elastische Binden sollten keinesfalls in der Hausapotheke fehlen. Bitte lassen Sie sich jedoch von Ihrem Tierarzt erklären wie Verbände anzulegen sind, damit Sie im Ernstfall auf dieses Wissen zurückgreifen können! Denn etwa bei Verbänden an den Pfoten müssen unbedingt die Zehenzwischenräume gepolstert werden. Achten Sie immer darauf, dass Verbände nicht zu fest sitzen um die Blutzirkulation nicht zu unterbrechen!

Wertvolles Wissen können Sie sich auch bei einem Erste Hilfe-Kurs für Tiere aneignen.

Speichern Sie sich für Notfälle die Telefonnummer Ihres Tierarztes oder der nächstgelegenen Tierklinik! 

Enteroferment 

Um die Darmflora wieder aufzubauen kann dem Futter auch Enteroferment beigemengt werden, es eignen sich aber auch Bioflorin oder Antibiophilus-Kapseln.

Malventee 

Auch unter Käspappeltee bekannt, hemmt Entzündungen, kann auch gegen Bindehautentzündung angewendet werden.

Kolloidales Silber

In Form von Tropfen und als Salbe erhältlich wird es als Alternative zu chemisch erzeugten Antibiotika eingesetzt und kann zur Bekämpfung von Viren, Baktierien und Pilzen verwendet werden. Im Gegensatz zu chemisch erzeugten Antibiotika greift es die Darmflora nicht an. Bei verletztem Gewebe beschleunigt es die Heilung.

Verwendung der Salbe bei Pilzerkrankungen: Die Haut wird örtlich 4-6 mal täglich eingerieben

Verwendung der Tropfen (Konzentration 10ppm) Hund/Katze allgemein: Bei guter Kondition des Tieres können bis zu 6 mal täglich je 8 Tropfen pro kg Körpergewicht direkt ins Maul oder ins Futter gegeben werden.

Verwendung bei Bindehautenzündung: 6 mal täglich 2 Tropfen ins Auge

Nebenwirkungen: "Herxheimer Reaktion" - Die Giftstoffe, die durch den Abbauprozess der Viren, Bakterien und Pilze entstehen, werden durch vermehrte Leber- und Nierenaktivität abgebaut und ausgeschieden. Die Tiere können daher vermehrt müde oder abgeschlagen wirken. Bitte also um Vorsicht bei Tieren mit Leber- und/oder Nierenproblemen!

Bei Durchfall

Vorab sei gesagt, dass bei Durchfällen Vorsicht geboten ist! Es besteht die Gefahr, dass ihr Tier dehydriert (austrocknet). Überlegen Sie auch, was den Durchfall ausgelöst haben könnte! Besteht die Möglichkeit, dass Ihr Tier Gift aufgenommen hat, suchen Sie unverzüglich einen Tierarzt auf!

Durchfälle lassen sich bei Hunden mit leicht verdaulicher Kost gut behandeln: Frisch gekochter (fettarmer) Fisch oder Huhn (ohne Knochen!), mit weißem Reis, gedünstete Karotten, gekochten Kartoffeln, Hüttenkäse und/oder Jogurt (Zimmertemperatur) eignen sich gut. Zusätzlich kann diesem Futter noch Heilerde (aus der Apotheke z.B. Luvos Heilerde 1, Packungsbeilage beachten) beigemengt werden. Diese bindet überschüssige Magen- und Gallensäure, Giftsstoffe und Bakterien im Darm

Degenerative Erkrankungen und Entzündungen des Bewegungsapparates:

Grünlippmuschelextrakt: Unterstützt den Aufbau des Gelenkknorpels sowie der Bänder und Sehnen 

VermiculiteD6 (D10, D12): Wirkt degenerativen Erkrankungen und Entzündungen des Bewegungsapparates entgegen

Dehydrierung

Eine Dehydrierung ist einfach festzustellen: Nehmen Sie dazu eine Hautfalte zwischen die Finger und lassen Sie diese wieder los. Ist das Tier ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, verschwindet die Falte schnell. Bleibt diese jedoch einfach stehen, oder bildet sich diese nur langsam zurück leidet Ihr Tier unter einem zu großen Flüssigkeitsverlust und braucht womöglich eine Infusion durch den Tierarzt. 

Um dem Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken, empfiehlt es sich das Trinkwasser mit Elektrolyten anzureichern. Diese lässt sich ohne viel Aufwand selbst herstellen: In einem Liter Wasser, 10 TL Traubenzucker und 1 TL Kristallsalz auflösen. Diese Flüssigkeit kann auch mit einer Einwegspritze direkt ins Maul gegeben werden. Alternativ können Sie sich z.B. Normhydral (lösliches Pulver) aus der Apotheke besorgen.

Gesundheit & Krankheiten

Der Galgo Español gehört, wenngleich er zerbrechlich wirkt, zu den robusten und widerstandsfähigen Hunderassen.

Dennoch kann auch ein noch so rubster und widerstandsfähiger Hund einmal krank werden.

Das Fell des Galgo Español besitzt keine Unterwolle. Um Erkältungen vorzubeugen ist es im Winter erforderlich, ihm einen Mantel (o.ä.) anzuziehen.

MMK

Unter diesem Begriff werden die sogenannten "Mittelmeerkrankheiten" zusammengefasst.

Zu diesen zählen Babesiose, Ehrlichiose und Leishmaniose.

Es wird bereits bevor ein Tierschutzhund sein Ursprungsland verlässt, ein einsprechender Test durchgeführt. Da aber beispielsweise Leishmaniose eine lange Inkubationszeit hat, eine Ansteckung kurz vor, oder nach dem Bluttest nicht ausgeschlossen werden kann, empfehlen wir, nach Ankunft des Hundes, einen weiteren Test nach ca. einem halben Jahr. Es ist uns wichtig, Sie sachlich, aber ohne Panikmache, darüber zu informieren, denn bei schneller und richtiger Behandlung haben betroffene Hunde eine gute Lebenserwartung bei hoher Lebensqualität.

Regelmäßige Impfungen, Entwurmungen ( auch gegen Herzwürmer) und Kontrollen beim Tierarzt ihres Vertrauens, sollten zur Selbstverständlichkeit gehören.

 

Babesiose 

Babesiose (auch Hundemalaria genannt) wird hauptsächlich Auwaldzecke (siehe Wikipedia) übertragen. Diese Zeckenart kommt im Mittelmeerraum und vielen europäischen Ländern, unter anderem in Österreich, vor. Als Prophylaxe gegen diese Erkrankung ist es am wichtigsten den Hund auf Zecken zu untersuchen und diese sofort zu entfernen. Der Einsatz von Mitteln zur Zeckenabwehr/-abtötung ist ebenfalls sinnvoll.

Andere Tierarten oder der Mensch sind durch die beim Hund krankheitsauslösenden Babesien nicht gefährdet.

  • Inkubationszeit: wenige Tage bis zu drei Wochen

  • Mögliche Symptome: Übelkeit, hohes Fieber, Schwäche

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Verlaufsformen:

  • Akuter Verlauf: Mögliche Symptome des akuten Verlaufes sind hohes Fieber, schlechtes Allgemeinbefinden, Schwäche, Blutarmut, Nierenversagen und Milzvergrößerung

  • Chronischer Verlauf: Betroffene Hunde leiden zwischendurch an starker Schwäche und bekommen öfter hohes Fieber

Diagnose: Feststellung des Erregers durch Blutuntersuchung. Wurde der Hund positiv getestet ist eine schnellstmögliche Behandlung erforderlich da diese Erkrankung sonst schnell tödlich endet.

Therapie: Durch zwei Injektionen im Abstand von zwei Wochen, oder durch Antibiotika in Tablettenform über den Zeitraum von ca. 4 Wochen.

 

 

Ehrlichiose

Ehrlichiose (auch Zeckenfieber/Anaplastose genannt) wird von der braunen Hundezecke (siehe Wikipedia) übertragen, welche im gesamten Mittelmeerraum, aber auch in Mitteleuropa (unter anderem auch Österreich) vorkommt.

Als Prophylaxe gegen diese Erkrankung ist es am wichtigsten den Hund auf Zecken zu untersuchen und diese sofort zu entfernen. Der Einsatz von Mitteln zur Zeckenabwehr/-abtötung ist ebenfalls sinnvoll.

Andere Tierarten oder der Mensch sind durch die beim Hund krankheitsauslösenden Anaplasten nicht gefährdet.

Inkubationszeit: ca. 3 Wochen

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Phasen:

  • Akute Phase: Bei der akuten Phase verläuft die Erkrankung meist unbemerkt. Erst wenn ein Hund sich mehrfach infiziert (etwa zusätzlich noch mit Babesien oder Leishmanien) kann es zu einem schweren Krankheitsverlauf kommen. Die Symptome sind: Futterverweigerung, Nasenbluten, punktförmige Blutungen auf den Schleimhäuten, Krampfanfälle oder Lähmungserscheinungen

  • Chronische Phase: Ähnlich der akuten Phase, Abmagerung, erhöhte Blutungsneigung, Nasenbluten und punktförmige Blutungen auf den Schleimhäuten. Selten zu beobachten sind blutiger Kot und Ödeme an den Beinen.

Diagnose: Feststellung des Antikörpers durch Blutuntersuchung. Der Erreger kann erst ab ca. 20 Tage nach der Infektion nachgewiesen werden.

Therapie: Durch Antibiotika in Tablettenform über den Zeitraum von ca. 4 Wochen. Sofern das Knochenmark nicht befallen ist, besteht in den meisten Fällen die Chance einer vollständigen Heilung.

 

 

Leishmaniose

Es handelt sich hierbei um eine Infektionskrankheit bei Tier und Menschen. Übertragen wird diese von der Sandmücke (siehe Wikipedia) und kommt im gesamten Mittelmeerraum vor. Mittlerweile wurden Sandmücken auch in Österreich nachgewiesen. Als gute Prophylaxe hat sich z.B. das Scalibor Protectorband bewährt. Es ist möglich, dass Hunde positiv auf Leishmaniose getestet wurden, nicht erkranken und ohne Symptome bleiben.

Eine direkte Übertragung (Tier zu Tier/Mensch zu Tier) wurde bisher nicht nachgewiesen.

Inkubationszeit: 2 Monate bis mehrere Jahre

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen:

  • Viszerale Form: befällt innere Organe - Nieren, Leber, Milz und den Darm.  Mögliche Symptome: Fieberschübe, Durchfälle, Trägheit, Appetitlosigkeit und Blutarmut

  • Kutane Form: befällt hauptsächlich die Haut. Mögliche Symptome: Schuppende haarlose Stellen (am Nasenrücken, den Ohrspitzen und um die Augen), sehr starkes Krallenwachstum mit entzündetem Krallenbett. Bei anhaltender Erkrankung ohne Therapie können sich die Hautveränderungen auf den ganzen Körper und die Pfoten ausbreiten.

Diagnose: Feststellung des Erregers durch Blutuntersuchung. Ebenso kann Lymphflüssigkeit oder Knochenmark entnommen werden.

Therapie: Die Behandlung ist immer von den vorhandenen Symptomen abhängig.

Zeigen sich keine Symptome, so muss auch keine Behandlung erfolgen, da viele Hunde aus dem Süden ein gutes Immunsystem entwickelt haben. Die Behandlung erfolgt unter anderem mit Antibiotika in Tablettenform. Bei schwerem Verlauf ist es möglich, dass zusätzlich Infusionen erforderlich sind. Bei hartnäckigen Fällen muss eine Langzeittherapie erfolgen.

 

Es ist uns wichtig, Sie sachlich über diese Erkrankung zu informieren. Bedenken Sie aber, die Leishmaniose bedeutet für den Hund kein Todesurteil! Als Interessent an einem unserer Hunde, ersuchen wir Sie, sich auch beim Tierarzt ihres Vertrauens zu informieren.

 

 

Dirofilariose (Herzwürmer)

Dirofilariose (siehe Wikipedia) kann bei Tieren, hauptsächlich bei Hunden, selten bei Katzen, aber auch bei Menschen auftreten. Die Übertragung erfolgt durch weibliche Stechmücken. Durch ihren Stich werden die Larven (Mikrofilarien) der Herzwürmer übertragen. Durch die Haut, weiter in die Muskulatur, werden sie dann in die Blutbahn geleitet um sich dann, meist in der rechten Herzkammer, anzusiedeln. Haben Sie vor in Gebiete zu reisen, in denen Dirofilariose vorkommt ist eine medikamentöse Prophylaxebehandlung (in Absprache mit dem Tierarzt) in betracht zu ziehen. Je nach Medikament werden diese ca. eine Woche vor und etwa 2-3 Monate nach der Reise gegeben.

Inkubationszeit: mehrere Wochen bis Monate

Symptome: Hunde reagieren oft sehr unterschiedlich, meist aber mit Husten, Schwäche, Atemnot, Gewichtsverlust, Hauterhebungen und Ekzeme

Diagnose: z.B. Nachweis der Mikrofilarien durch mikroskopische Untersuchung. Ein Nachweis kann frühestens nach sechs Monaten erfolgen.

Therapie: Da alle Stadien des Herzwurmes getötet werden müssen, ist eine Behandlung meist über einen langen Zeitraum, mit verschiedenen Medikamenten (teilweise Nebenwirkungen, wie etwa Thromboserisiko) erforderlich. Eventuell müssen Herzwürmer chirurgisch entfernt werden. Generell raten wir bei den regelmäßigen Entwurmungen auf Präparate mit Herzwurmprophylaxe zurückzugreifen (z.B. Milbemax).

 

Es ist uns wichtig, Sie sachlich zu informieren. Als Interessent an einem unserer Hunde ersuchen wir Sie, sich auch beim Tierarzt ihres Vertrauens zu informieren.

Hier findest du noch weitere Informationen zu den unterschiedlichen Krankheiten. 

Unsere E-Mail: 

Firmensitz: Ansfelden, Oberösterreich

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