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Der Galgo Español

Allgemeines  | Einsatzgebiet | Charakter

... ist ein Sichtjäger und wird, aufgrund seiner Schnell - und Wendigkeit in Spanien für die Jagd auf Hasen und Kaninchen eingesetzt. Seine Aufgabe ist es, die Beute für den Galguero (Jäger) zu erlegen.

Aber auch beim Coursing ("Rennen" bei dem die Hetzjagd nachgestellt wird) ist er zu finden.

Als ruhig und zurückhaltend wird der Galgo Español beschrieben. Hat er jedoch Vertrauen gefasst, so ist er sehr anhänglich und auf seine Menschen fixiert. Die Hunde werden in Spanien vorwiegend in grossen Rudeln gehalten, wodurch sie meist sehr sozial mit anderen Hunden sind.

Im Haus verhält sich der Galgo Español zuweilen ruhig, liebt es aber im Freien seine Runden zu drehen. Je nachdem, wie ausgeprägt der Jagdinstinkt ist, kann ein Freilauf in manchen Fällen nur in gesichertem Gelände erfolgen.

Mit Druck und Strenge erreicht man in der Erziehung eines Galgo Español nichts. Positive und bestärkende Methoden steigern zudem die Bindung zwischen Mensch und Hund. Ein Galgo Español Rüde erreicht ca. 62 - 70 cm, Hündin ca. 60 - 68 cm Widerristhöhe.

Die Situation in Spanien

Ausbeutung  |  Hunger  |  Leid

Als Galgueros werden jene Personen bezeichnet, die Galgos züchten und mit ihnen jagen. 

Der Galgo wird in Spanien in Zuchtanlagen unter minimalsten Voraussetzungen gehalten und vermehrt, immer mit der Hoffnung einen Champion zu erzeugen. 

Sozusagen als das "Rennpferd" für den kleinen Mann. Viele überleben diese Tortur nicht. 

Hat ein Galguero keine Verwendung mehr für seine Hunde, sei es weil der Jagdinstinkt unzureichend ausgeprägt, der Hund zu langsam, zu alt und zu klug geworden ist, beginnt meist mit Ende der Jagdsaison im Februar das - im wahrsten Sinne des Wortes - das "Aussortieren". 

Ja sie haben richtig gelesen. Im Laufe der Zeit wird der Galgo zu klug für die Rennen, denn er lernt wie man am besten und schnellsten den Hasen fängt - nur leider ist dies gegen die Regeln des traditionsreichen Rennens. Solch ein Sieg wird als "schmutzig" betrachtet, und solch ein Galgo hat keinen Wert mehr - egal wie gut dieser ist. 

Sich solch eines Hundes zu entledigen gibt es vielfältige Möglichkeiten - und die Grausamkeit dabei kennt keine Grenzen. 

Die Faustregel ist: je schlechter der Galgo dem Galguero gedient hat, desto schmerzhafter soll der Tod sein.

Vom sogenannten Piano Spielen, über das Werfen über eine Klippe, bis hin zu direkten Schlachtung ist alles erlaubt.

Albert Schweitzer

Unsere E-Mail: 

Firmensitz: Ansfelden, Oberösterreich

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